Freiwilligendienst — FSJ

Auch 2017 bie­tet die Nach­bar­schafts­hil­fe Isma­ning über den Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­band Bay­ern wie­der eine Ein­satz­stel­le für ein 
Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr (FSJ) an.

Unse­re Frei­wil­li­gen arbei­ten in Voll­zeit und unter Anlei­tung von Fach­kräf­ten. 
Du bekommst die Mög­lich­keit ver­schie­de­ne Arbeits­be­rei­che sozia­ler Beru­fe ken­nen­zu­ler­nen und wir über­le­gen mit Dir, wel­cher Ein­satz­be­reich zu Dei­nen Inter­es­sen und Fähig­kei­ten passt.

Nut­ze das FSJ als Aus­zeit, um Dich hin­sicht­lich Stu­di­um- oder Berufs­wahl zu ori­en­tie­ren und per­sön­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. 
Das ursprüng­lich 1954 ent­stan­de­ne Mot­to „Gib ein Jahr für dei­nen Nächs­ten“, beschreibt auch heu­te noch tref­fend das grund­le­gen­de Prin­zip und die Moti­va­ti­on des Frei­wil­li­gen­diens­tes für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne.

Par­al­lel zur Arbeit in der Nach­bar­schafts­hil­fe besu­chen unse­re Frei­wil­li­gen regel­mä­ßig die von Mit­ar­bei­tern des Pari­tä­ti­schen orga­ni­sier­ten und gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Bil­dungs­ta­ge. Das gibt Dir Gele­gen­heit zur Refle­xi­on, Fort­bil­dung und zum Aus­tausch mit ande­ren FSJ­lern.

Vor­aus­set­zungErfül­lung der Voll­zeit­schul­pflicht, nicht älter als 26 Jah­re
Dau­er1 Jahr
Beginn: Sep­tem­ber
Ende: August des Fol­ge­jah­res
Arbeits­zeit38,5 Std. / Woche
Leis­tun­gen• ca. 400,- Euro Taschen­geld
• ggf. Ver­pfle­gung oder Ver­pfle­gungs­geld
• ggf. Unter­kunfts­zu­schuss
• mind. 26 Tage Urlaub
• Über­nah­me der Sozi­al­ver­si­che­rung
• FSJ-Aus­weis, der zu Ermä­ßi­gun­gen berech­tigt
• Abschluss­zeug­nis / Tätig­keits­nach­weis
Ver­trags­part­nerDer Pari­tä­ti­sche (Wohl­fahrts­ver­band Bay­ern)
Füh­rer­scheinnicht erfor­der­lich
Stu­di­umVie­le Hoch­schu­len und Fach­hoch­schu­len bie­ten Stu­den­ten, die ein FSJ absol­viert haben, beim Stu­di­um eines sozia­len Beru­fes Vor­tei­le und die Mög­lich­keit über ein Bonus­sys­tem Punk­te zu sam­meln.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen, Ansprech­part­ner sowie Unter­la­gen für Dei­ne Bewer­bung fin­dest Du auf der Web­site des Pari­tä­ti­schen unter www.freiwilligendienste-bayern.de

Erfahrungsbericht von Sarah Leipold über ihr FSJ in der Nachbarschaftshilfe Ismaning

Mein Name ist Sarah Lei­pold, ich bin 18 Jah­re alt und habe im Som­mer 2016 mein Abitur am Wer­ner-Hei­sen­berg Gym­na­si­um in Gar­ching bestan­den. Nach den ers­ten Wochen ohne Schu­le und Prü­fungs­stress, dafür aber reich­lich gefüllt mit Abitur­fei­ern, -fahr­ten und was eben sonst noch alles ansteht, stellt sich doch bald die Fra­ge: „Wie geht es jetzt wei­ter?“
Die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten wur­den uns noch in der Schul­zeit in eini­gen Info­ver­an­stal­tun­gen und Bro­schü­ren vor­ge­stellt, doch schien die Zeit nach dem Abschluss damals noch fern in der Zukunft zu sein. Als es so weit war, griff ich aber letzt­end­lich trotz­dem dank­bar dar­auf zurück und ent­schloss mich für ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr über den Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­band Bay­ern.
Seit dem 1. Sep­tem­ber unter­stüt­ze ich nun das Team der Nach­bar­schafts­hil­fe Isma­ning an fünf Tagen in der Woche in den ver­schie­dens­ten Berei­chen. An zwei bis drei Tagen arbei­te ich in der ambu­lan­ten Tages­pfle­ge­ein­rich­tung für Men­schen mit Demenz im Hil­le­brand­hof, die rest­li­che Zeit in der Geschäfts­stel­le in Ver­wal­tung und Kin­der­be­treu­ung. Par­al­lel zum nor­ma­len Arbeits­all­tag besu­che ich außer­dem die in regel­mä­ßi­ge Abstän­den vom Pari­tä­ti­schen orga­ni­sier­ten Bil­dungs­ta­ge und Semi­nar­wo­chen zur Refle­xi­on und Fort­bil­dung, gemein­sam mit einer Grup­pe ande­rer Teil­neh­mer des Jugend­frei­wil­li­gen­diens­tes aus Mün­chen.
Nach den ers­ten Mona­ten kann ich nun defi­ni­tiv sagen, dass es die rich­ti­ge Ent­schei­dung war, sich erst ein­mal dem prak­ti­schen Berufs­le­ben zu wid­men, wo mir die Arbeit noch dazu sehr viel Freu­de berei­tet. Da sich mir im kom­men­den Jahr jetzt nicht nur die Mög­lich­keit bie­tet Erfah­run­gen zu sam­meln, son­dern auch mich zu ori­en­tie­ren, wird es mir wohl nach ein wenig Abstand zu Schu­le und Ler­nen um eini­ges ein­fa­cher fal­len mich für einen Stu­di­en­gang und mei­nen wei­te­ren Weg zu ent­schei­den.“